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Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH  Rheinland-Pfalz feiert in Worms 40-jähriges Bestehen 

 

 

 

 

Von Sandra König

WORMS - Seit 40 Jahren besteht der Landesverband Rheinland-Pfalz hauswirtschaftlicher Berufe – und damit sogar fünf Jahre länger als sein heutiger Bundesverband. Der einstige Verein Meister/innen der Hauswirtschaft, noch heute mit MdH abgekürzt, hat seinen Sitz in Worms. Am Samstagmorgen wurde das Jubiläum im Caritas-Café Gleis 7 mit Ehrungen und Grußworten gefeiert. Zu Gast war auch die Vorsitzende des Bundesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe, Claudia Forster-Bard.

Wohin geht es mit der Hauswirtschaft? Wie kann sie ihren wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Gesellschaft besser vermarkten? Bundesvorsitzende Forster-Bard beglückwünschte zunächst den Landesverband mit seiner Vorsitzenden Beate Schreiber zu seiner kontinuierlichen und erfolgreichen Arbeit. Sie bescheinigte ihm, den Bundesverband immer sehr zu unterstützen – allein drei von allen bisher ernannten sechs Bundesvorsitzenden kamen aus dem Land. Auch sie selbst habe ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin in Mettenheim absolviert. „Was sie in den letzten 40 Jahren geleistet haben, ist meisterlich“, betonte Forster-Bard und zählte die drei Bundesleistungswettbewerbe auf, die der Landesverband – jeweils mit großem Aufwand und zwei bis drei Jahren Vorbereitungszeit – schon ausgerichtet hat.

 

 

 In ihrem Grußwort ging Forster-Bard sodann auf die aktuelle Situation der Hauswirtschaft ein. Um die Interessen der hauswirtschaftlichen Berufe besser vertreten zu können, habe man den Deutschen Hauswirtschaftsrat als Lobbyvertretung gegründet. Er soll darum werben, dass die Politik den Hauswirtschaftern ihre Kompetenzen auch zutraue und ihre Bedeutung für die Gesellschaft erkenne. „Wir können nicht nur putzen und kochen“, fasste die Bundesvorsitzende lakonisch zusammen und erläuterte, wie brandaktuell und bedeutend das Berufsbild sei – und das zunehmend. Denn in unserer heutigen Gesellschaft gingen Kernkompetenzen wie eine umsichtige Haushaltsführung und Vorratshaltung immer mehr verloren. „Wir sind Multiplikatoren, nicht nur für Kinder, und können diese Dienstleistungen gleichzeitig erbringen“, sagte Forster-Bard. Die breite Aufstellung der Hauswirtschafter, die ihnen den Einsatz von der ambulanten bis zur stationären Pflege und eben als Dienstleister in diversen Bereichen eröffne, sei ein Alleinstellungsmerkmal. „Die Überforderung wächst – und wir können helfen“, so die Bundesvorsitzende, bevor sie gemeinsam mit der gastgebenden Landesvorsitzenden Beate Schreiber zahlreiche Jubilarinnen, darunter auch Gründungsmitglieder, ehren konnte.

In einem Vortrag stellte Petra Hartmann aus Albisheim das Projekt vor, mit dem sie sich letztes Jahr den Meisterpreis des Landes Rheinland-Pfalz sichern konnte (wir berichteten), woraufhin die Feier in geselliger und freundschaftlicher Runde gemütlich ausklang.


 

  

 

 

Auszeichnung verdienter und langjähriger Mitglieder bei der Jubiläumsfeier des Landesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe MdH Rheinland-Pfalz. Von links: Elise Mayer, Claudia Forster-Bard (Vorsitzende des Bundesverbandes), Annemarie Schall, Karin Cerin, Carola Müller, Sigrid Barth, Gudrun Trauth, Else-Mathilde Albrecht, Mechthild Rudolph, Rike Polaschek und Beate Schreiber (Erste Vorsitzende). Foto: pa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Presse-InformationDeutscher Hauswirtschaftsrat

 

Deutscher Hauswirtschaftsrat gegründet

Hauswirtschaftliche Verbände in Deutschland sprechen künftig mit einer Stimme

 

Frankfurt, 19. November 2016 - Heute haben die hauswirtschaftlichen Verbände in Frankfurt am Main den Deutschen Hauswirtschaftsrat gegründet. Ziel des Zusammenschlusses der Akteure in der Domäne Hauswirtschaft ist es, der Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft zu sein. Der Verband setzt sich ein für die Darstellung der zentralen Bedeutung der Hauswirtschaft für die Gesellschaft und eine nachhaltige, qualitätsorientierte hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung der Bevölkerung.

 

Auf der Gründungsversammlung wurde Dorothea Simpfendörfer zur Präsidentin gewählt. Sie hat die Projektgruppe geleitet hat, die die Gründung vorbereitet hat. Die beiden Vizepräsidentinnen sind Wilma Losemann vom Bundesverband haushaltsnaher Dienstleistungsunternehmen (BHDU) und Urte Paaßen vom Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe (MdH).

 

Neben dem Vorstand und der Ratsversammlung sind die Sektionen ein wichtiges Organ des neuen Verbandes. Hier findet die fachliche Arbeit der Verbände statt. Zu den Themen Bildung, Hauswirtschaftliche Dienstleistungsbetriebe und Haushaltsnahe Dienstleistungen sowie Organisationsentwicklung wurden auf der Gründungsversammlung bereits Sektionen eingerichtet.

 

 

 

 

Von links nach rechts: Wilma Losemann (BHDU), Dorothea Simpfendörfer (dgh), Urte Paaßen (MdH)

 

Gründungsmitglieder des Deutschen Hauswirtschaftsrates sind die folgenden neun Verbände und Organisationen:

Allianz haushaltsnahe Dienstleistungswirtschaft (AHDW)

Berufsverband Hauswirtschaft

Bremer Heimstiftung

Bundesverband haushaltsnaher Dienstleistungsunternehmen (BHDU)

Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe (MdH)

Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh)

Deutscher Evangelischer Frauenbund

KlöberKASSEL

Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft Baden-Württemberg

 

 

 

Von links nach rechts: Claudia Forster-Bard (MdH), Cornelia Schwab (LAG Hauswirtschaft B-W), Birgit Malzahn (BHDU), Monika Böttjer (Bremer Heimstiftung), Dagmar Crzan (AHDW), Sigried  Boldajipour (dgh), M. Christine Klöber (KlöberKASSEL), Hannelore Herbel (Deutscher Evangelischer Frauenbund), Ute Krützmann (Berufsverband Hauswirtschaft)

 

 

Pressekontakt

Deutscher Hauswirtschaftsrat

Klosterstraße 64

10179 Berlin

 

Beate Imhof-Gildein, Geschäftsführerin Berufsverband Hauswirtschaft

Telefon: 07151 43770 Fax: 07151 47625, E-Mail: beate.imhofgildein@berufsverband-hauswirtschaft.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Neustadt/Rheinland-Pfalz – Im Lincoln Theater in Worms bekamen heute die neuen hauswirtschaftlichen Fach- und Führungskräfte der Prüfungskampagne 2016 ihre Zeugnisse und Meisterbriefe überreicht.

Insgesamt erhielten 22 neue Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft aus ganz Rheinland-Pfalz ihre Meisterbriefe aus den Händen von Abteilungsdirektor Wolfgang Konder von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). Die ADD ist die zuständige Stelle für die Berufsbereiche des öffentlichen Dienstes und der Hauswirtschaft.

 

„Sie gehören einer großen Gemeinschaft hauswirtschaftlicher Fach- und Führungskräfte in Rheinland-Pfalz an. Nutzen Sie die Potentiale dieser Gemeinschaft. Hauswirtschaft lebt. Setzen Sie sich für die Profession der Hauswirtschaft ein, entwickeln Sie diese weiter, “, forderte Wolfgang Konder die Anwesenden in seiner Ansprache auf.

 

Es bestehe eine erfreuliche Vielfalt an beruflichen Perspektiven, das bewiesen auch die Zahlen der neuen Fach- und Führungskräfte in der Hauswirtschaft: 21 junge Meisterinnen und 1 Meister, 9 Ausbilderkolleginnen und 4 - kollegen mit der Zusatzqualifikation im sonder- und sozialpädagogischen Bereich, 9 Qualifizierte in der Berufs- und Arbeitspädagogik und 11 Expertinnen für die Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz seien das stolze Ergebnis der diesjährigen Prüfungskampagne, so Wolfgang Konder weiter.

 

Landesbeste Meisterin der Hauswirtschaft wurde Petra Hartmann aus Bad Kreuznach. Wolfgang Konder überreichte ihr den Meisterpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Petra Hartmann wurde zudem ebenso wie Andreas Mayer aus Koblenz für ihr herausragendes Arbeitsprojekt durch Gisela Würzer vom Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH, Rheinland-Pfalz e.V. ausgezeichnet.  

Die beste Prüfung zum Nachweis der Zusatzqualifikation im sonder- und sozialpädagogischen Bereich erzielte Thoralf Heisler aus Wiesbaden. Ruth Winkler aus Hamm/Sieg wurde Landesbeste bei der Ausbildereignungsprüfung. Beide erhielten eine besondere Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen.

 

 

 

 

Beste Meisterin 2016 P. Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links zum Bundesverband

Hauswirtschaft erleben

Handbuch Hauswirtschaft erleben